ARD Quizsendung "Gefragt - gejagt"

Am 15. Dezember 2015 trat der Gedächtniskünstler Jens der Denker in der ARD Quizsendung "Gefragt - gejagt" im Quiz-Duell gegen einen Jäger aus der Quiz-Bundesliga an.

Moderiert wurde die Sendung von Alexander Bommes.

ARD Quizshow Gefragt - gejagt

Schaffte es Jens gemeinsam mit seinen drei Mitspielern den Jäger zu schlagen? Leider nein.

 

Wie aber schlug sich Jens der Denker?

Zu Beginn soll sich der Herausforderer, der Gejagte mit einem Statement vorstellen. Jens erinnerte sich an seine Brockhaus-Jahre zurück und sagte sinngemäß: "Hallo Jäger, man nennt mich Jens der Denker, weil ich ganze Brockhaus-Enzyklopädien auswendig gelernte habe. Und wäre ich etwas früher in dieser Sendung, säße ich auf DEINEM Platz."

Mit so einem Background und einem starken Team im Rücken sollte der Jäger doch zu schlagen sein. Doch wie viel Wissen aus dem Brockhaus konnte Jens noch abrufen? Das Projekt liegt Jahre zurück.

Wer schafft es ins Finale?

Bevor das eigentliche Duell gegen den Jäger starten kann, müssen sich die vier Kandidaten jeder auf sich gestellt für das Finale qualifizieren.

Hierzu sammeln sie zunächst in einer Schnellrate-Runde, die sie alleine durchstehen müssen, ein Grundkapital. Geht der Teilnehmer mit dieser Spielsumme in die zweite Runde, hat er im Frage-Duell gegen den Jäger zwei Punkte Vorsprung. Gibt er der Verlockung des Jägers nach, der mit einer deutlich (!) höheren Geldsumme lockt, damit der Kandidat einen Punkt Vorsprung abgibt, erhöht sich das Risiko, aber natürlich auch die Gewinnmöglichkeit. 

Alle vier Kandidaten schafften es in die Endrunde. Der Jäger war gewarnt. 

Die Chance-Verteilung liegt eindeutig auf Seiten des Jägers

Jetzt ging es um alles oder nichts. 

Das Team hat zwei Minuten Zeit, möglichst viele Fragen richtig zu beantworten. Anschließend unterzieht sich der Jäger derselben Aufgabe, mit "nur" 90 Sekunden Zeit. 

Das Team ging mit einem Vorsprung von vier Punkten ins Finale. Pro Teilnehmer, der es aus dem Team in die Endrunde geschafft hatte, standen ihnen nämlich jeweils ein Punkt zu. 

Vier Punkte Vorsprung und 30 Sekunden mehr Zeit. Das muss doch zu schaffen sein. 

Alle vier haben unterschätzt, wie viel Zeit benötigt, wie viel Irritationen es auslösen kann, wenn man sich zu viert, unter Zeitdruck, vor jeder Antwort absprechen muss. Ruck-zuck war die Zeit abgelaufen, das Punktekonto für den Jäger eine leicht machbare Aufgabe. 

Routine und natürlich sein ungeheuer großer Wissensschatz retteten der ARD knapp 40.000 Euro Gewinnsumme. 

Das Team nahm es sportlich, salbte sich an dem Spaß, den die Teilnahme an dieser Sendung mit sich brachte.